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7.2.2012 : 5:53

Die Leiche im Wald

Kurzüberblick: Die Medizinstudentin Olga Mazinec findet beim Joggen eine Leiche, offenbar erstochen. Der Tote Stefan Neumaier ist Geschäftsführer einer Spedition und offenbar kleinen Abenteuern mit dem weiblichen Geschlecht nicht abgeneigt. Das Handy des Opfers ist verschwunden, dafür findet die Spurensicherung in seinem Wagen kleine Mengen von Kokain. War der Tote drogensüchtig? Gar ein Dealer? Hilf dem Ermittlerteam, den Mörder zu überführen...

 

Übersicht

Am 01.10. um 5:03 Uhr geht bei der Leitzentrale ein Notruf ein. Die Medizinstudentin Olga Mazinec berichtet, dass sie beim Joggen in einem Waldstück eine Leiche entdeckt hat.

Der Tote wird identifiziert als Stefan Neumaier. Sein Wagen steht unverschlossen in einem Wohngebiet in der Nähe des Fundorts.

Das Opfer weist Einstiche im Brustbereich auf, die mutmaßlich ursächlich für den Tot sind. Starker Regen hat die meisten Spuren am Fundort verwischt.

Das Handy des Opfers ist verschwunden. Ein Nachbar des Toten berichtet von mehreren lautstarken Auseinandersetzungen im Hausflur, kann aber keine weiteren Angaben machen.

Nach den bisherigen Ermittlungen ist klar, dass das Opfer dem weiblichen Geschlecht sehr zugetan war und er mit einer Frau aus Leipzig ein gemeinsames Kind hat, von dem offenbar aus seinem Umfeld niemand wusste.

Eine weitere Spur führt zu der Spedition, dessen Mitinhaber er war. Scheinbar wurden Touren nicht korrekt abgerechnet oder gar Illegale Güter transportiert. Auch hatte das Opfer kurz vor dem Mord einen heftigen Streit mit seinem Bruder.

Spurensicherung

Im Wagen des Opfers - ein weisser Audi TT, Baujahr 2007 - wurden folgende Gegenstände sichergestellt:

  • eine Schachtel Zigaretten, angebrochen. Marke "Marlboro light"
  • Stadtpläne von München, Hamburg, Leipzig und Prag
  • ein Päckchen Kaugummi
  • weisses Pulver, versteckt unter dem Beifahrersitz. Identifiziert als 4g Kokain.
  • Tasche mit Sportkleidung und Mitgliedsausweis für ein Fitness-Studio

In der Wohnung des Opfers wurden diverse Akten sichergestellt, aus denen hervorgeht, dass das Opfer eine Lebensversicherung abgeschlossen hatte. Begünstigte sind seine beiden Geschwister, die jeweils über 300.000 € erhalten.

Weiterhin geht aus Firmenakten hervor, dass in der Spedition evtl. etwas nicht stimmt. Mehrere Fahrten wurden unkorrekt verbucht, möglicherweise um illegale Geschäfte zu verschleiern.

Gerichtsmedizinische Untersuchung

Das Opfer wurde durch mehrere Stiche mit einer ca. 15cm-langen Stichwaffe verletzt. Einer der Stiche traf den Herzbeutel und war tödlich. Es hat den Anschein, als ob die Stiche zuerst zaghaft, dann immer heftiger geführt wurden.

Die Stichkanäle weisen darauf hin, dass das Opfer aufrecht stand und mit hoher Wahrscheinlichkeit nach von einem Linkshänder angegriffen wurde. Die Toxokologische Untersuchung ergab, dass das Opfer keine Drogen konsumierte und gesund war. Im Blut wurde eine hohe Konzentration von Beruhigungsmittel nachgewiesen, so dass es fragwürdig erscheint, dass das Opfer während des Angriffs bei Bewusstsein gewesen ist.

 

Hinweis: Beachte unbedingt auch die Zeugenaussagen, in denen möglicherweise wichtige Informationen enthalten sind.